Wyatt Earp Classic 41 – Western

Der Wildpferd­jäger

William Mark: Wyatt Earp Classic 41 – Western
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

nun ist es doch schon so gekommen, daß ich nicht mehr all Eure Briefe beantworten kann. Es sind so viele geworden, daß ich über der Beantwortung nicht mehr zu meiner Arbeit käme – und das wollt Ihr ja sicher auch nicht. Deshalb will ich Euch hier danken. Allen – auch den vielen Soldaten, die mir aus ihren Kasernen so aufmunternde Briefe geschrieben haben, daß ich direkt stolz darauf bin. Nein, Freunde, seid ohne Sorge: Wyatt Earp reitet weiter! Wie er all seine Feinde im Leben besiegt hat, so werden wir ihm auch jetzt beistehen, all seine Widersacher zu bezwingen. Weder ein böswilliger Zeitungsartikel noch ein bombastisch aufgebauschter Film kann daran etwas ändern. Plötzlich wollen sie alle etwas von ihm wissen, selbst die, die ganz sicher nichts wissen können, weil sie erstens nie da waren, wo er lebte, und weil sie sich zweitens nicht einmal der Mühe unterzogen, sein Leben wirklich ernsthaft zu durchforschen. Bleibt im Sattel, Freunde, der Ritt geht weiter. Diesmal führt er uns hinaus an den Rand der Salzwüste von Utah. Der Missourier hat im Spätsommer, nachdem es in Dodge still geworden war, eine Zeitlang als Wildpferdjäger in Nevada gearbeitet, ritt dann aber, weil sein berühmter Name die Revolverschwinger aus allen Teilen dieses Landes anzog, hinüber nach Quiney, wo er hoffte, bei dem berühmten Wildpferdzüchter Red Joe Arbeit finden zu können. Aber wenn er glaubte, dem Abenteuer, das er ja nie suchte, und dem Kampf entronnen zu sein, so hatte er sich getäuscht. Hier erwartete ihn Schlimmeres. So long! "Von hier aus könnt ihr die Pferde sehen!" Der Colorado-Mann Jubal Moris gab seinen Begleitern einen Wink und deutete in die Ebene hinunter. Vier Reiter saßen auf struppigen Gäulen, verdeckt durch die Laubdächer der hohen Bäume auf der Anhöhe und blickten mit gierigen Augen auf die Tiere, die in einem großen Korral weideten. "Worauf warten wir eigentlich noch?" knurrte der Texaner Jeff Calligan, ein breitschultriger Mann mit brutalem Gesicht und verwildertem Bart. Jubal Moris antwortete nicht.

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