Wyatt Earp Classic 33 – Western

Der Mischling

William Mark: Wyatt Earp Classic 33 – Western
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

Eines Tages war es soweit. Vielleicht hatte das Schicksal längst dräuend über ihm gelegen und war nur immer wieder im letzten Augenblick abgewendet worden. Aber an diesem Tag schlug es zu. Ein weicher würziger Wind kam von den Bergen her und wehte über die Halde in das Tal, in dem die Zelte standen. Hochaufgerichtet und mit verschränkten Armen stand der grauhaarige Chief der Seminolen im Silver-Reservat vor seinem Zelt und sah auf den jungen Mann, der ein ungesatteltes Pferd hinter sich her führend, auf ihn zukam. Auf dem Rücken des Pferdes lag ein Indianerjunge. Es war der Sohn des Häuptlings. Er war tot. Der Mann, der das Pferd führte, mochte zwanzig Jahre alt sein. Er trug indianische Kleidung, doch man sah seiner Haut und seiner Haarfarbe an, daß gemischtes Blut in seinen Adern floß. Auch an seinen Augen, die bleigrau wie der Winterhimmel waren, sah man, daß er zwischen beiden Rassen stand; zwischen Rot und Weiß. Er war ein Mestize, ein Mischling. Der alte Indianer sah mit steinerem Gesicht, in dem sich kein Muskel bewegte, auf seinen toten Sohn, der leblos über dem Rücken des gescheckten Pferdes hing. Auch als der Mestize den Knaben vom Pferd hob und ihn vor den Füßen des Alten auf den Boden legte, bewegten sich die Lippen des Indianers nicht. Die Krieger des Stammes hatten sich vor dem Zelt ihres Häuptlings versammelt und sahen stumm auf den toten Knaben, der einmal ihr Anführer hatte werden sollen. Sie blickten auch auf den Mischling, der neben dem Toten stand. In ihren Augen brannte glimmender Haß. Die Brust und der Hals des Knaben waren von den Prankenhieben eines wilden Tieres aufgerissen. Der Tote bot einen schrecklichen Anblick. Jetzt öffnete der Häuptling seine strichdünnen Lippen.

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