Wyatt Earp 233 – Western

Feuer am Rio Grande

William Mark: Wyatt Earp 233 – Western
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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"Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!" (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: "Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt." Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

Sie preschten in einer Staubwolke über das dürre Präriegras nach Südwesten. Es waren die drei Scotland-Brüder. Der sechsundzwanzigjährige Owen, der zweiundzwanzigjährige Bill und Jerry, mit siebzehn Jahren der Jüngste. Es waren große, kräftige, muskulöse Cowboygestalten, die vom Vater John Scotland die Erlaubnis bekommen hatten, Jerrys siebzehnjährigen Geburtstag im Settlement mit einem Drink zu feiern. Der Rancher wusste, dass er seinen Söhnen keinen größeren Gefallen tun konnte. Selbstverständlich sollte Jerrys Geburtstag am Abend auf der Ranch noch gebührend gefeiert werden. Aber die Cowboys hatten eine zu große Freude daran, in die Stadt reiten zu können. Man sah andere Gesichter, sprach mit anderen Leuten, sah Girls – und konnte ganz einfach einmal für ein paar Stunden einen Sprung aus dem Ranch- und Prärieleben machen, in das man sonst tagaus, tagein, jahraus, jahrein verkettet war. Die drei Scotland-Brothers sprengten auf ihren schwarzen Pferden der kleinen Stadt Tirone zu. Dieses Tirone stand erst seit anderthalb Jahren. Zuvor hatte es zwischen Branson und Campo überhaupt keine Ansiedlung gegeben, wenn man von der Stadt La Punta absieht, die genau an der Grenze nach New Mexico lag. Die winzige Ansiedlung Tirone an dem Westufer des Rio Grande Creek war von einem Mann gegründet worden, der den fremdländischen Namen Osakis trug. Serge Osakis war ein Mensch wie ein gewaltiger Baumstamm, schwer, wuchtig, korpulent und riesengroß. Er trug einen gewaltigen schwarzen Schnauzbart und hatte glattes schwarzes Haar, das ölig an seinem Kopf angeklebt war. Schwere Tränensäcke lagen unter seinen dunklen, glimmenden Augen, und seine Nase war gebogen wie die eines Griechen. Sein Kinn war stark ausgeprägt, und wenn er lachte, war nur die untere Zahnreihe zu sehen. Er trug meist ein weißes Hemd und bevorzugte dunkelblaue Anzüge mit schwarzen Paspelierungen. Stets war in seinem Mundwinkel unter dem Schnauzbart die lange schwarze Virginia-Zigarre zu sehen, die offensichtlich den ganzen Tag qualmte. Eine gewaltige Uhrkette hing über seiner roten, mit schwarzen Stickereien besetzten Weste. Und tief über seinem linken Oberschenkel steckte in einem mit goldenen Nägeln besetzten Halfter ein großer Remington-Revolver, in dessen Hirschhornknäufe die Anfangsbuchstaben des Namens seines Besitzers eingelegt waren.

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