Sophienlust Extra 34 – Familienroman

Das Kind vom Bergbauernhof

Gert Rothberg: Sophienlust Extra 34 – Familienroman
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.

Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen.

Andrea von Lehn schlug die Augen auf und blickte in die Dunkelheit. War das nun noch Traum oder bereits Wirklichkeit – dieses dumpfe Brausen, in das sich ein heftiges Klappern und Klirren mischte, so, als schlügen zwei Fensterflügel gegeneinander? Andrea richtete sich etwas auf und stützte sich auf ihren Ellenbogen. Nun war sie ganz sicher, dass dies nicht mehr zu ihrem aufregenden Traum gehörte, in dem sie, zusammen mit ihren beiden jüngeren Brüdern Nick und Henrik, versucht hatte, vor einer gefährlichen Sturmflut davonzulaufen. In ihrem Traum war das Wasser ständig näher gekommen. Sie hatte schreien wollen, aber kein Ton war aus ihrer Kehle gekommen. Noch jetzt fühlte sie sich ganz erschöpft von diesem Albtraum. Andrea lauschte in die Nacht hinaus. Ein heftiger Sturm tobte um das Haus. Diese Geräusche waren wohl schuld an ihrem Traum gewesen. Und nun vernahm sie auch das Klappern und Klirren wieder, das aus dem oberen Stockwerk zu dringen schien. Andrea warf einen kurzen Blick zu Hans-Joachim hinüber, der trotz des nächtlichen Lärms tief und fest schlief. Kein Wunder, denn er hatte einen anstrengenden Besuch hinter sich. Bei einem Bauern waren zwei Kälbchen und ein rundes Dutzend Ferkel angekommen. Beinahe geräuschlos erhob sich die junge Frau. Sie warf einen leichten Morgenmantel über und schlüpfte in die Hausschuhe. Dann rannte sie hinauf in das Obergeschoss. Das halb geöffnete Fenster hatte sie rasch gefunden. Doch ehe sie die beiden Flügel fest verriegelte, beugte sie sich hinaus und lauschte in die Nacht. Ganz deutlich konnte sie die Schreie der beiden Esel drüben im Tierheim vernehmen.

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