Sophienlust 407 – Familienroman

Ein Vater kehrt zurück

Marisa Frank: Sophienlust 407 – Familienroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt. Neben den alltäglichen Sorgen nimmt sie sich etwa des Schicksals eines blinden Pianisten an, dem geholfen werden muss. Sie hilft in unermüdlichem Einsatz Scheidungskindern, die sich nach Liebe sehnen und selbst fatale Fehler begangen haben. Dann wieder benötigen junge Mütter, die den Kontakt zu ihren Kindern verloren haben, dringend Unterstützung. Denise ist überall im Einsatz, wobei die Fälle langsam die Kräfte dieser großartigen Frau übersteigen. Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt. Doch auf Denise ist Verlass.

Der Sophienlust Bestseller darf als ein Höhepunkt dieser Erfolgsserie angesehen werden. Denise von Schoenecker ist eine Heldinnenfigur, die in diesen schönen Romanen so richtig zum Leben erwacht.

Mit Tragtaschen und Päckchen beladen, kam Denise von Schoenecker aus einem Maibacher Warenhaus. Aufatmend hielt sie am Gehsteig kurz inne. Es war immer dasselbe. Wenn sie nach Maibach fuhr, dann hatte sie stets eine lange Einkaufsliste bei sich, und meistens wurde es dann noch mehr, als sie vorgesehen hatte. Jetzt bereute sie, daß sie ihren Sohn Nick und dessen Freundin Pünktchen nicht mitgenommen hatte. Die beiden hätten ihr tragen helfen können. Auch hätten sie ihr beim Aussuchen neuer Bücher zum Vorlesen helfen können. Zwar wurde im Sommer weniger vorgelesen als im Winter, aber sowohl die kleinen als auch die größeren Kinder freuten sich über eine neue Geschichte. Denise von Schoenecker war für das Kinderheim Sophienlust verantwortlich. Sie verwaltete dieses Heim bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes Nick, denn dieser war der eigentliche Besitzer. Er hatte Sophienlust, einst ein herrschaftlicher Besitz, von seiner Urgroßmutter Sophie von Wellentin geerbt. Die alte Dame hatte aber in ihrem Testament bestimmt, daß aus dem Herrenhaus ein Heim für elternlose oder Geborgenheit suchende Kinder werden solle. Diese Aufgabe hatte Denise von Schoenecker übernommen. Jeder, der nach Sophienlust kam, staunte über das Kinderheim. Bereits der Anblick des großen Gebäudes mit den grünen Fensterläden erweckte Gemütlichkeit. Die schlanke, noch immer jugendlich aussehende Frau überquerte die Straße. Sie hatte ihr Auto unweit des Warenhauses auf einem Parkplatz abgestellt, da sie Tiefgaragen haßte. Plötzlich stockte Denises Fuß. Im Vorbeigehen war ihr Blick auf eine Ankündigung gefallen, die sie interessierte. Sie trat näher heran, um das Plakat zu studieren.

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