Maximilian Hoven

oder: Leben zwischen Ideal, Wahn und Wirklichkeit

Heinz-Jürgen Schönhals: Maximilian Hoven
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: BookRix
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 901 (Druckfassung)
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Der verheiratete Max Hoven glaubt die Liebe seines Lebens gefunden zu haben: die unglücklich verheiratete Karin Alberty. Jedoch tun sich vor ihrem Glück schwere Hindernisse auf. Max schließt aus den Erklärungen seines Arztes, er sei unheilbar krank. Auf einer Parkbank sitzend, wartet er auf Karin, der er mitteilen möchte, dass er sich von seiner Frau scheiden lassen werde. Seine Zweifel, ob eine  Beziehung zu Karin eine Zukunft hat, verstärken sich. Die Geliebte sieht seiner Jugendliebe Karina Maternus täuschend ähnlich, deshalb vor allem hatte er sich in sie verliebt. Dabei erinnert er sich, dass ihn diese Jugendliebe damals auch vor erhebliche Schwierigkeiten gestellt hatte: Sein bester Freund Heinz war ihm zum Rivalen geworden. Da Max und Heinz in einer christlichen Pfadfinderschaft aktiv waren, kamen sie in eine nahezu ausweglose Situation. Die Erinnerungen überwältigen Max jetzt derart, dass er in der Vergangenheit förmlich versinkt. Noch einmal durchlebt er die Konflikte seiner Jugend und frühen Mannesjahre. Immer geht es dabei um die Frage, was im Leben zählt: zähes Sich-durchbeißen, Erfolg, Macht oder auch Moral, Rücksicht, Freundestreue. Die philosophischen Lehren Nietzsches, mit denen der Protagonist bekannt gemacht wurde, schienen ihm nahezulegen, dass man bei der Erreichung seiner Ziele die Moral beiseitelassen sollte. Auch als er mit der Lebenseinstellung eines ehemaligen Kriegsteilnehmers konfrontiert wurde, der im Leben einen Kampf aller gegen alle sieht, in welchem der mit dem härtesten Erfolgswillen siege, hat Max Hoven Mühe, seinen moralischen Standpunkt zu verteidigen. Bei verschiedenen Bekannten und ehemaligen Freunden musste er erkennen, dass bei allen, mit denen er zu tun hatte, die Orientierung an Ethik und Moral kaum eine Rolle spielte; was bei allen zählte, waren Talent, Power, Macht und Durchsetzung. So fragt er sich heute, ob angesichts seiner nur bescheidenen Erfolge im Leben vielleicht seine übertriebene moralische Haltung eine entscheidende Rolle gespielt oder ob ihm einfach der richtige Schutzengel an der Seite gefehlt hat. Vielleicht auch hat es ihm an Talent gefehlt, oder er hat aufs falsche Talent gesetzt und das richtige in sich verkümmern lassen. Er hofft allerdings immer noch, mit Karin Alberty ein neues, glückliches Leben beginnen zu können. Er geht einfach mal davon aus, der Arzt habe mit seinem dubiosen Gerede keine tödliche Krankheit gemeint. Am Ende erscheint Karin Alberty im Park. Max will jetzt seiner "Angebeteten" doch mitteilen, dass er sich von seiner Frau scheiden lassen möchte.

 

 

 

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