Mami Jubiläum 18 – Familienroman

Ein Haus voller Liebe

Isabell Rohde: Mami Jubiläum 18 – Familienroman
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Die Familie ist ein Hort der Liebe, Geborgenheit und Zärtlichkeit. Wir alle sehnen uns nach diesem Flucht- und Orientierungspunkt, der unsere persönliche Welt zusammenhält und schön macht. Die Familie gibt Freude, die richtige Schulter zum Anlehnen und Ausweinen, und sie gibt dem Leben seinen Sinn. Das wichtigste Bindeglied der Familie ist Mami. Sie sorgt für das Glück in einer heilen, intakten, liebevollen Familie. In diesen herzenswarmen Romanen wird davon mit meisterhafter Einfühlung erzählt. Die Romanreihe Mami Jubiläum setzt einen unerschütterlichen Wert der Liebe, begeistert die Menschen und lässt sie in unruhigen Zeiten Mut und Hoffnung schöpfen. Kinderglück und Elternfreuden sind durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Genau davon kündet Mami Jubiläum.

"Möchtest du noch mehr Saft? Oder eins von den Schnittchen? Oder lieber ein Stück Kuchen?", flüsterte Frau Link Julian zu, nachdem sie beobachtet hatte, wie sehr er sich langweilte. Der Siebenjährige war der Sohn ihrer Chefin Sonja Berghof, die sich heute aus ihrer Firma ins Privatleben zurückzog und nun mit einer Feierstunde verabschiedet wurde. Julian war ein entzückendes Bürschchen, aber er wollte nichts von allem, was da auf dem Tisch im Konferenzraum an Leckerem aufgebaut war. Er wollte nur raus in die Sonne und in den Park, weil heute seine ersten Sommerferien begonnen hatten. "Wie lange dauert es denn noch?", flüsterte er zurück. Mit ihren grauen Löckchen, ihrer mütterlichen Art und den vielen Lachfältchen gefiel Frau Link ihm von allen Mitarbeitern seiner Mami am besten. "Nicht mehr lange", tröstete sie ihn. "Deine Mami hält nur noch ihre Abschiedsrede. Dann verlässt sie die Firma und gehört nur noch dir." "… und Carolin!", seufzte er gelangweilt. Er legte die Arme auf den Tisch, stützte sein Kinn darauf und hob den Blick zur gegenüberliegenden Wand, wo ein riesiges Foto seines Papis hing. Er kannte es, weil es in kleinerem Format zu Hause auf dem Schreibtisch seiner Mami stand. Er konnte sich kaum noch an ihn erinnern, und leider war es mit seiner Mami nicht viel besser. Die hatte auch nie Zeit für ihn gehabt.