Mami Bestseller 14 – Familienroman

Anders als andere Kinder

Gitta Holm: Mami Bestseller 14 – Familienroman
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Große Schriftstellerinnen wie Patricia Vandenberg, Gisela Reutling, Isabell Rohde, Susanne Svanberg und viele mehr erzählen in ergreifenden Romanen von rührenden Kinderschicksalen, von Mutterliebe und der Sehnsucht nach unbeschwertem Kinderglück, von sinnvollen Werten, die das Verhältnis zwischen den Generationen, den Charakter der Familie prägen und gefühlvoll gestalten.

Mami ist beliebt wie nie! Unsere Originalreihe hat nach über einem halben Jahrhundert nun bereits mehr als 2.800 neue, exklusive Romane veröffentlicht.

Eine sympathische Familie lebt vor, wie schön das Leben sein kann, wie man mit den kleinen und großen Sorgen des Alltags souverän umgehen, wie man Probleme meistern, wie man existentiellen Nöten tief empfundene Heiterkeit und Herzenswärme entgegensetzen kann.

Mami ist als Familienroman-Reihe erfolgreich wie keine andere!

Charly Elsner blickte wie gebannt an der Fassade des Instituts für Biophysik empor. Er fühlte sich irgendwie an eine Hochzeitstorte erinnert. Wahrscheinlich hatte dem Baumeister des früheren Sommerschlosses vorgeschwebt, einen steinernen Zuckerguß zu schaffen, sonst hätte er die Fassade nicht mit so vielen Türmchen, Erkern und Stuckrosetten verziert. Er zupfte seinen gelben Rollkragenpullover unter der schwarzen Lederjacke zurecht und zog an dem altmodischen Klingelzug. Es dauerte eine Weile, bis ein alter Mann in einer Art Livree mit verblichenen Silberknöpfen erschien. "Sie wünschen bitte?" fragte der Mann mit einem Organ, das wie eine verstimmte Blechtrompete klang. "Mein Name ist Karl Friedrich Elsner", stellte sich der Angeredete vor. Er wurde nur von seiner Braut Jessica und befreundeten Kollegen "Charly" genannt. "Ich komme vom ›Wochenkurier‹ und bin bei Herrn Professor Sievering angemeldet." "Bitte, folgen Sie mir." Der Pförtner führte ihn in eine Art Warteraum für Besucher, der in schummerigem Halbdunkel lag. In diesem ehemaligen Sommerschloß schien alles vornehm, alt und im Sterben begriffen zu sein. Die dunklen schwachbeinigen Möbel, die Tapeten und die uralten Zeitschriften, die auf einem Tischchen lagen, ja, sogar die Luft hatte etwas von einen Mausoleum an sich. Ich würde ersticken, wenn ich hier Tag für Tag drin leben müßte, ging es Charly Elsner kurz durch den Kopf. Etwa fünf Minuten mochten vergangen sein, als sich die Tür öffnete. Charly hätte sich nicht gewundert, ein Gespenst in einem weißen Schlottergewand hereinwallen zu sehen. Aber der Mann, der den Raum betrat, hatte absolut nichts Geisterhaftes an sich.

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