Kinderärztin Dr. Martens 94 – Arztroman

Liebe ist ein starkes Band

Britta Frey: Kinderärztin Dr. Martens 94 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Als ihr Mann Rüdiger sie verlässt, bricht für Roxanne eine Welt zusammen. In ihrem Schmerz ist sie nahezu handlungsunfähig und vernachlässigt sich und ihre 8-jährige Tochter Jennifer. Da holt ihr Vater, Alfred Konrads, sie zu sich nach Hause und versucht, sie wieder aufzubauen. Jennifer vermisst ihren Vater und leidet sehr unter den neuen Verhältnissen, die sie sich nicht erklären kann...

"Jetzt wirst du aber sofort dein Breichen essen, sonst siehst du noch aus wie ein Strich in der Landschaft! Außerdem kann man sich nicht immer von Pommes und Ketchup ernähren, und Cola gibt es schon gleich gar nicht! Diese Kinder!" Maike lächelte, als sie diesen Monolog vor ihrem Fenster hörte, wo ihre fünfjährige Tochter Maja mit ihrer Puppe spielte. Es klang täuschend echt nach ihrer Großmutter, Oma Rieke. Maja und Maike lebten in ihrem Haus seit der Scheidung vor einem Jahr. Die alte Dame war zwar schon dreiundsiebzig Jahre alt, aber zäh wie Leder, wie sie von sich selbst behauptete. Sofort hatte sie damals angeboten, Maike bei sich aufzunehmen. "Wenn dir ein einfaches Haus in der Heide genügt, mein Kind, dann nur immer zu, ein bißchen frischer Wind tut mir alter Frau nur gut. Ich erwische mich schon immer dabei, wie ich mich mit Opa Fritz unterhalte, dabei liegt der doch schon seit zwanzig Jahren unter der Erde. Tüdelig bin ich nämlich noch nicht." "Nein, Oma Rieke, das kann man wirklich nicht behaupten, daß du tüdelig bist. Und für Maja wäre es hier in Ögela natürlich traumhaft, wo könnte sie sonst so herrlich frei aufwachsen! Wenn es dir also nichts ausmacht…", hatte Maike damals sehr erleichtert geantwortet. "Papperlapapp, Familie muß zusammenhalten! Und deinen Verflossenen konnte ich sowieso nie leiden, da konnte er noch so charmant sein! Seine Augen waren wie Kieselsteine! Aber euch jungen Dingern kann man ja nichts erzählen, ihr wißt eh alles besser!" Plötzlich hatte sie verschmitzt gegrinst.