G.F. Barner 177 – Western

Graubart und das Schlitzohr

G.F. Barner: G.F. Barner 177 – Western
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie "Torlans letzter Ritt", "Sturm über Montana" und ganz besonders "Revolver-Jane". Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie "U. S. Marines" und "Dominique", beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Thorbys Gesicht wurde so schneeweiß wie die Schaumkronen der Wellen des Agua Fria River während der Frühjahrsschmelze. Miles, der Salooner, schien den Schluckauf bekommen zu haben, denn sein Adamsapfel hüpfte, während er starr auf die Tischplatte und die Karten blickte. Clovis, der Frachtwagenboß, biß sich einen Moment auf die Lippe. Er wollte etwas sagen, öffnete auch den Mund, klappte ihn dann jedoch wieder zu. Alan Drury, der vierte Mann am Spieltisch, legte das Paket Karten betont langsam auf die Platte. Er hatte gerade ausgeteilt, und als ihn Clovis verstohlen anblickte, sah er die Kälte und den Zorn in Drurys grauen Augen. "Das Spiel geht weiter", sagte Drury so gleichmütig, als wäre Slim Murdoch gar nicht vorhanden. "Was ist, Clovis, die Vorhand haben Sie, oder?" Es war so totenstill im Saloon geworden, daß Drurys kühle Stimme bis in die entfernteste Ecke reichte. Lizzy Babcock, die Miles Platz am Tresen eingenommen hatte, lächelte längst nicht mehr. Die vier Männer hatten an der Theke gelümmelt, mit ihr gescherzt, sich bei Slim Murdochs Erscheinen umgewandt und hielten jetzt sekundenlang den Atem an. Lizzy Babcock sah auf Slim Murdochs breiten Rücken. Der große, bullige und schwergewichtige Neffe des alten Bill Murdoch, der dieser Stadt einmal den Namen gegeben hatte, schien den Schweinerotlauf zu bekommen, denn sein dickes Genick lief hochrot an, die Ohren schienen zu glühen. Murdoch stand unmittelbar hinter Drurys Stuhl am Spieltisch, öffnete und schloß die Finger mehrmals zur Faust und keuchte dann wild: "Ich rede mit dir, Schlitzohr! Du verdammter Hundesohn, steh auf, das Spiel ist beendet!" "Das Spiel geht weiter", sagte Alan Drury unbeeindruckt. "Nun, was ist, Leute?" Der sehnige Alan Drury nahm seine fünf Pokerkarten auf und blickte Clovis kurz an.

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