G.F. Barner 133 – Western

Das Gesetz bin ich allein

G.F. Barner: G.F. Barner 133 – Western
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Auto

r wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie "Torlans letzter Ritt", "Sturm über Montana" und ganz besonders "Revolver-Jane". Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie "U. S. Marines" und "Dominique", beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Der Mann lacht heiser, als er das Brandeisen hebt und auf das zuckende Rind hinabsieht. Steven Clay hat es gebunden. Um die Vorderbeine liegt ein Stück Riemen, um die Hinterbeine liegt eins und um den Hals noch ein Ende. Das Rind liegt auf der Seite, wie es Steven gewollt hat. Und in dem Boden jenes Canyons, dessen Gras spärlich und von der Sonne halb vertrocknet ist, stecken die drei Pfähle mit den drei Ringen. Er hat sich diese Rinderfalle ausgedacht, eine Anzahl Pflöcke, tief und fest in den Boden gerammt. Und zuerst zieht er das Rind an den einen Pflock und bindet es am Hals an. Dann kommen die Beine dran, und schließlich braucht er das Rind nur umzuwerfen. Es ist so gebunden, daß es nur noch mit den Flanken zucken kann. Das Rind trägt den Hammer-Brand. Und das rotglühende Brandeisen, das Steven Clay in der Hand hält, ist ein Kreis mit einem dicken Balken drin. Über dem Balken sitzt eine Krone, wenigstens sieht es so aus. Dieses Brandeisen wird den Hammer-Brand auslöschen. Er wird nicht mehr zu sehen sein, wenn Steven den Geruch nach versengtem Fell in der Nase hat. Der Mann wartet, bis das Eisen nicht mehr so stark glüht. Dann erst bewegt er sich und drückt das Brandeisen genau auf den Hammer auf dem Fell. Es zischt, es schmorgelt, und der Rauch steigt auf. Und das Rind reißt sein Maul auf und brüllt schrecklich. Es zuckt mit den Gliedern, seine Flanken zittern, und Steven Clay wirft das Eisen wieder in das Feuer zurück. Er beugt sich vorwärts, schneidet die Riemen entzwei und treibt das Rind in weniger als einer Minute in den Korral.

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