G.F. Barner 129 – Western

Blutroter Mond über Oregon

G.F. Barner: G.F. Barner 129 – Western
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Packende Romane über das Leben im Wilden Westen, geschrieben von einem der besten Autoren dieses Genres. Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails. Interessiert? Dann laden Sie sich noch heute seine neueste Story herunter und das Abenteuer kann beginnen.

G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Auto

r wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde quasi als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Sein überragendes Werk beläuft sich auf 764 im Martin Kelter Verlag erschienene Titel. Seine Leser schwärmen von Romanen wie "Torlans letzter Ritt", "Sturm über Montana" und ganz besonders "Revolver-Jane". Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität. So unterschiedliche Romanreihen wie "U. S. Marines" und "Dominique", beide von ihm allein geschrieben, beweisen die Vielseitigkeit dieses großen, ungewöhnlichen Schriftstellers.

Jesse Colby nähert sich Burt Waggoners Station, in der es alles zu kaufen gibt, was ein Wagentreck zu einer weiten Reise benötigt. Männer stehen dort neben Schafen, Ziegen und Milchkühen. Ein paar Indianer hocken nahe dem Stationshaus an einer Schuppenwand, und ihr stoischer Gleichmut lässt sie nicht einmal die Köpfe heben, als Colby vorbeireitet. Der Weg verliert sich in den Büschen zum Fluss herab, Spuren von Wagen, von Pferden und Ochsengespannen haben den Weg zermahlen. Colby nähert sich der abseits liegenden Station, die von den nächsten Häusern etwa hundert Yards entfernt ist. Dort steht ein Blockhaus hinter den Palisaden, dem offenen Tor und den beiden Türmen über den Palisaden, die unbesetzt sind. Hierher kommen keine Indianer mehr. Es ist ein staubiger und zerfurchter Weg, den das Pferd trottet, drüben steigt Rauch aus dem Schornstein des Hauses. Und keine Menschenseele ist zu sehen. Im Hof stehen zwei alte Planwagen, die Haustür ist offen, und am Balken vor dem Haus steht nicht einmal ein Pferd. "Hallo", sagt Colby laut vor der offenen Haustür und beugt sich aus dem Sattel. "Ist da jemand?" Sein Schwarzer schnaubt, im Haus klappert etwas, dann schlurfen Schritte heran und nähern sich dem halbdunklen Eingang. Ein Mann kommt heraus, der klein, alt und mürrisch wirkt. Ein Oldtimer in einer Lederhose, einem geflickten Hemd und grauen Haaren. "Was ist denn! Zu wem willst du, Mister?" "Dies ist doch Cliff Olsens Station?", fragt Colby zurück und sieht den Mann nun etwas munterer werden.

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