Familie Dr. Norden Classic 69 – Arztroman

Das Recht auf Leben

Patricia Vandenberg: Familie Dr. Norden Classic 69 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Ärztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in München eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Glück finden sie in der Familie. Fünf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunächst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schön in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hängt und von allen nur Anneka genannt wird.

Weiterhin bleibt die Familie für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.

Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.

Es gab Tage, an denen Dr. Norden seine Praxis am liebsten fluchtartig verlassen hätte. Nur sein Pflichtgefühl half ihm über die Resignation hinweg, die ihn dann packte. Obgleich er schon so lange mit den schwersten Krankheiten zu tun hatte, war es doch zuviel für ihn, wenn er gleich drei Patientinnen schlechte Diagnosen stellen mußte. Zu sagen wagte er es ihnen noch nicht, daß sie sich möglichst schnell zu einer Operation entschließen sollten. Er empfahl ihnen, erst noch mit ihrem Gynäkologen zu sprechen. Bei Frau Soldau bestand der Verdacht auf Brustkrebs, Anita Hensgen hatte gerade erst eine Fehlgeburt erlitten, und dadurch war von Dr. Leitner ein Gebärmutterkarzinom festgestellt worden. Er war ein Freund von Dr. Norden und arbeitete eng mit ihm zusammen. Die Patientin war achtunddreißig und Mutter von drei Kindern. Dr. Leitner meinte, daß sie auf die Gebärmutter verzichten könnte, aber so einfach nahm sie das nicht hin. Ausgerechnet an diesem Vormittag war auch noch Larissa Jacoby gekommen. Sie wußte, daß sie einen Gehirntumor hatte, der inoperabel war. Dr. Norden bemühte sich sehr, sie zuversichtlich zu stimmen, denn der Tumor verursachte ihr noch keine großen Beschwerden und man sah ihr auch nichts an. Sie war sehr gefaßt, aber ihre Tochter sollte auf keinen Fall etwas davon erfahren. Judy war ihr ein und alles, und ihr zeigte sie immer ein frohes Gesicht. Larissa Jacoby war eine sehr attraktive Frau.