Familie Dr. Norden Classic 63 – Arztroman

Scheidungsgrund: die Jugendfreundin

Patricia Vandenberg: Familie Dr. Norden Classic 63 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Ärztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in München eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Glück finden sie in der Familie. Fünf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunächst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schön in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hängt und von allen nur Anneka genannt wird.

Weiterhin bleibt die Familie für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.

Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.

Fee Norden begleitete ihren Mann zum Auto. Er mußte schon am frühen Morgen einen Krankenbesuch machen. Es gefiel ihr nicht, wenn der Tag so anfing. Sie gab ihm einen zärtlichen Kuß. "Vergiß nachher nicht, der Gräfin zum Geburtstag zu gratulieren, mein Schatz", sagte sie. "Wolltest du nicht Blumen schicken?" fragte er. "Habe ich getan, aber ein Glückwunsch von dir ist der alten Dame bestimmt eine besondere Freude. Sie gehört zu deinen treuesten Fans." Das entsprach allerdings der Wahrheit, denn Irene Gräfin von Rheineck war eine seiner ersten Patientinnen gewesen. Er hatte ihr auf die Beine geholfen, als sie unweit der Praxis auf dem Glatteis ausrutschte, als sie aus ihrem Wagen stieg. Es war nicht viel passiert, denn sie war mit ihren damals knapp sechzig Jahren noch sehr beweglich und sportlich gewesen, aber der attraktive junge Arzt hatte gleich ihre Sympathie und ihr Wohlwollen gewonnen. An diesem eiskalten, glasklaren Wintertag konnte die Gräfin nun ihren fünfundachtzigsten Geburtstag feiern. Sie war nicht mehr so rüstig wie damals, auch nicht mehr so charmant und zum Scherzen aufgelegt, aber sie ließ sich keine Schwäche anmerken, als sich die Gratulanten zum Sektempfang im Palais Rheineck einfanden. In einem silbergrauen hochgeschlossenen Seidenkleid, um den Hals eine kostbare dreireihige Perlenkette, ein vierreihiges Perlenarmband am linken Handgelenk und an jeder Hand zwei kostbare Ringe mit Brillanten und Saphiren, saß sie in einem bequemen Lehnsessel, als die Gratulanten ihre Reverenz erwiesen. Ein freudiges Lächeln erschien aber erst auf ihrem Gesicht, als ihr das Telefon gereicht wurde und Daniel Norden ihr mit herzlichen Worten gratulierte. "Ich habe mich sehr über die wunderschöne Blumenschale gefreut und hoffe, Sie und Ihre liebe Gattin morgen mittag bei mir zu sehen", sagte sie. "Mit wem redet sie eigentlich?"