Familie Dr. Norden Classic 55 – Arztroman

Es war nur eine Romanze

Patricia Vandenberg: Familie Dr. Norden Classic 55 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Ärztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in München eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Glück finden sie in der Familie. Fünf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunächst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schön in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hängt und von allen nur Anneka genannt wird.

Weiterhin bleibt die Familie für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.

Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.

Die Sommerferien hatten begonnen. Die Schulkinder kamen mit ihren Zeugnissen heim. Fee Norden wußte bereits, wie sie ausgefallen waren. Sie war nicht neugierig, aber sie freute sich, als alle drei mit strahlenden Gesichtern heimkamen. Sogar Felix war zufrieden, weil er nur den Vierer in Latein hatte. In allen Fächern hatte er sich verbessert. Mit Danny konnte er nicht konkurrieren, aber das bedrückte ihn und seine Eltern nicht. "Ich bin ein Spätzünder, Mami", sagte er, "du wirst schon sehen, ich werde es weit bringen." Fee lachte. Sie freute sich über sein Selbstvertrauen, denn daran hatte es früher manchmal gemangelt. Anneka hatte erwartungsgemäß nur Einser und Zweier wie Danny, aber was ihm zufiel, mußte sie sich erarbeiten. In ihrem Zeugnis stand, daß sie eine freundliche und sehr beliebte Schülerin sei und ihre Leistungen über dem Durchschnitt. Meistens waren die Beurteilungen so formuliert, daß Fee den Lehrern dafür schlechte Noten gegeben hätte, aber so ärgern wie manche Mütter es taten, konnte sie sich nicht. Sie war glücklich, gesunde und fröhliche Kinder zu haben, und sie sparte nicht mit Lob, wenn sie es verdienten. Aber es gab auch keine Vorhaltungen, wenn die Noten mal nicht so ausfielen, wie sie hätten sein können. Kinder hatten auch das Recht, mal einen schlechten Tag zu haben. Diejenigen, die in der Schule gar nicht mitkamen, brauchten um so mehr Verständnis und Zuwendung. So dachten jedenfalls Daniel und Fee Norden. Jetzt war es die größte Sorge der Kinder, daß sie auch wirklich zu den Großeltern fuhren.