Familie Dr. Norden Classic 53 – Arztroman

Wendys große Stunde

Patricia Vandenberg: Familie Dr. Norden Classic 53 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Ärztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in München eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Glück finden sie in der Familie. Fünf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunächst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schön in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hängt und von allen nur Anneka genannt wird.

Weiterhin bleibt die Familie für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.

Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.

Jeanette von Droisen war seit zehn Jahren Dr. Nordens Patientin und betonte immer wieder, daß sie es ihm verdanke, noch zu leben. Damals war sie sechsunddreißig gewesen, frisch geschieden, weil ihr Mann, Professor für Kunstgeschichte, einer zwanzigjährigen Studentin den Vorzug gegeben hatte. Sie hatte sich selbst Mitschuld an der Scheidung gegeben, weil sie müde, lustlos und launisch gewesen sei, wie sie es Dr. Norden gleich bei ihrem ersten Besuch gestand. Er begriff sofort, daß sie sich aussprechen wollte und als er sie untersuchte, stellte er fest, daß es einen Grund für ihre Lustlosigkeit und Launenhaftigkeit gab. Jeanette hatte Brustkrebs. Natürlich hatte das erst genau diagnostiziert werden müssen, bevor er mit ihr darüber sprach. Er war sehr überrascht gewesen über ihre Reaktion. "Ist ja egal, wenn ich sterbe, mir trauert keiner nach", hatte sie gesagt. "Es ist überhaupt nicht egal", erklärte er. "Sie sind jung, der Krebs ist früh erkannt und Sie haben die besten Überlebenschancen, wenn Sie sich umgehend operieren lassen." "Was bleibt dann von mir noch übrig?" hatte sie emotionslos gefragt. "Wahrscheinlich alles, aber auf jeden Fall eine intelligente Frau, die noch viel erreichen kann." Er hatte gar nicht mehr soviel auf sie einreden müssen. Versuchen könnte sie es ja, hatte sie gesagt und zum Sterben hätte sie dann immer noch Zeit. Ja, sie hatte sich mit dem Tod beschäftigt, schon viel zu intensiv, aber Daniel Norden hatte sie aus dem dunklen Tief herausgeholt.