Familie Dr. Norden Classic 33 – Arztroman

Ein eiskaltes süßes Mädchen

Patricia Vandenberg: Familie Dr. Norden Classic 33 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Ärztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in München eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Glück finden sie in der Familie. Fünf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunächst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schön in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hängt und von allen nur Anneka genannt wird.

Weiterhin bleibt die Familie für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.

Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.

Dr. Norden war sichtlich erleichtert, als Bernadette Vandresen lächelnd sein Sprechzimmer betrat. Sie wirkte viel gelöster als bei ihrem letzten Besuch vor drei Wochen, da hatte sie gerade die Nachricht bekommen, daß ihr Sohn Roman in Argentinien verstorben war. Er hatte vor fünfundzwanzig Jahren nach einem heftigen Streit mit seinem Vater sein Elternhaus verlassen und seither als verschollen gegolten. Bernadette hatte nie die Hoffnung aufgegeben, ihn lebend wiederzusehen, aber sie hatte erst Nachforschungen anstellen können, nachdem ihr Mann vor fünf Jahren gestorben war, unversöhnlich bis zu seinem letzten Atemzug. Sie hatte darunter gelitten, aber nie den Mut aufgebracht, sich gegen ihn aufzulehnen. Ihr war das Jawort heilig, das sie ihm vor dem Altar gegeben hatte, wie auch das Versprechen ›in guten wie in schlechten Zeiten, bis der Tod uns scheidet‹. Als sie ihren Sohn endlich gefunden wähnte, kam die Nachricht von seinem Tod. "Warum muß ich ihn auch überleben", hatte sie gesagt, "jetzt habe ich gar nichts mehr, für das sich das Leben noch lohnt." Doch nun gab es etwas, wie Dr. Norden erfahren sollte. "Roman hat eine Tochter hinterlassen, ich habe eine Enkelin", sagte sie bebend. "Sie ist neunzehn und heißt Bianca. Mein Sohn nannte sich Roman Vandre und er scheint es zu etwas gebracht zu haben. Ich möchte Bianca so gern zu mir nehmen, Dr. Norden. Meinen Sie, daß es mir gelingen wird?" "Das kommt auf einen Versuch an.