Familie Dr. Norden 752 – Arztroman

Fang mich auf, wenn ich falle

Patricia Vandenberg: Familie Dr. Norden 752 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Dr. Daniel Norden ist verzaubert von der jungen Ärztin Dr. Fee Cornelius. Fee und Daniel heiraten. Er hat eine Praxis in München eingerichtet, Fee hilft ihm. Beide sehen den Beruf nicht als Job, sondern als wirkliche Berufung an. Aber ihr wahres Glück finden sie in der Familie. Fünf Kinder erblicken das Licht der Welt; zunächst Daniel jun., bald darauf sein Bruder Felix. Nach den beiden Jungen, die Fee ganz schön in Atem halten, wird Anne Katrin geboren, die ganz besonders an dem geliebten Papi hängt und von allen nur Anneka genannt wird.

Weiterhin bleibt die Familie für Daniel Norden der wichtige Hintergrund, aus dem er Kraft schöpft für seinen verantwortungsvollen Beruf und der ihm immer Halt gibt. So ist es ihm möglich, Nöte, Sorgen und Ängste der Patienten zu erkennen und darauf einfühlsam einzugehen.

Familie Dr. Norden ist der Schlüssel dieser erfolgreichsten Arztserie Deutschlands und Europas.

Wie gebannt saß Asta Scherff vor dem Fernseher und starrte auf den Bildschirm. Mit angehaltenem Atem verfolgte sie den Mann, der eben seine Wohnung betrat. Obwohl er arbeitslos war, machte er einen müden, erschöpften Eindruck wie nach einem langen Arbeitstag. Bartstoppel bedeckten sein Kinn wie ein dunkler Schatten, seine Schultern waren vorn übergebeugt, als er seine Frau begrüßte, die schon vor einer Stunde von ihrer schweren Arbeit in der Fischfabrik zurückgekehrt war. Voller Mitgefühl verfolgte Asta die Bilder, die vor ihren Augen abliefen. Im Gegensatz zu dem müden Mann im Film wußte sie, daß seine Frau ihren Koffer gepackt hatte, der verborgen neben dem Sofa stand. Ihr Herzschlag drohte zu stocken, als die beiden sich jetzt begrüßten. Schon wollte die Frau den Mund öffnen, um ihrem Mann zu sagen, daß sie ihn verlassen würde, dieses Leben keine Sekunde länger mehr ertrug. Doch ein Blick in sein hoffnungsloses Gesicht ließ sie schweigen. Astas Augen schwammen in Tränen, als sich die beiden in die Arme fielen und aneinander Halt suchten. Schniefend suchte sie nach einem Papiertaschentuch, als sie deutlich einen Blick im Rücken fühlte. Asta drehte sich um und erkannte verschwommen das Gesicht ihres Mannes Carsten, der breit grinste, daß seine weißen Zähne blitzen. "Typisch meine Frau!" lachte er jetzt und ging auf Asta zu, um sie zu begrüßen. "Heult wegen einem Film. Liebling, das sind doch nur Geschichten, die sich jemand ausgedacht hat, keine Realität." "Und ob das die Wirklichkeit ist", verteidigte sich Asta energisch. "Wir leben nur in einer ganz anderen Welt, um dieses Drama der Arbeitslosigkeit wirklich verstehen zu können. Diese armen Leute, die über ihrer Verzweiflung auch noch ihre Liebe verlieren!"