Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie

Sigmund Freud: Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie
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Verlag: Andhof
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Sprache: Deutsch
Seiten: 60 (Druckfassung)
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Die Drei Abhandlungen zu Sexualt

III. Die Umgestaltungen der Pubertät.

Freud begann seinen ersten Essay über "Die sexuellen Abirrungen", indem er zwischen dem sexuellen Objekt und dem sexuellen Ziel unterschied – und darauf bemerkte, dass Abweichungen von der Norm in Bezug auf beide auftreten könnten. Das sexuelle Objekt wird darin als ein gewünschtes Objekt definiert, und das sexuelle Ziel als das, was mit diesem Objekt gewünscht wird.

Er spricht über die Wahl von Kindern und Tieren als Sexobjekte – Pädophilie und Bestialität – und stellt fest, dass die meisten Menschen es vorziehen würden, diese Perversionen auf den Wahnsinnigen "aus ästhetischen Gründen" zu beschränken, aber dass sie bei normalen Menschen so existieren. Er untersucht auch Abweichungen von sexuellen Zielen, wie in der Tendenz, über vorbereitende sexuelle Aspekte wie Schauen und Berühren zu verweilen.

Was die Neurotiker ergebe, betonte Freud, dass in ihnen Tendenzen zu jeder Art von Perversion als unbewusste Kräfte nachgewiesen werden können... Neurose ist sozusagen das Negative der Perversion. Freud weist auch darauf hin, dass Menschen, die verhaltensauffällig sind, in der Erfahrung immer sexuell abnorm sind, aber dass viele Menschen, die sonst normal verhalten sind, sexuell abnorm sind.

Freud kam zu dem Schluss, dass "eine Disposition zu Perversionen eine originelle und universelle Disposition des menschlichen sexuellen Instinkts ist und dass... diese postulierte Konstitution, die die Keime aller Perversionen enthält, wird nur bei Kindern nachweisbar sein.

Sein zweiter Essay über "Infantile Sexualität" argumentiert Freud, dass Kinder sexuelle Triebe und Emotionen, wie Daumensaugen, Autoerotik und Geschwisterkonkurrenz, haben, aus denen erwachsene Sexualität erst allmählich durch psychosexuelle Entwicklung entsteht.

In seinem dritten Essay "Die Umgestaltungen der Pubertät" formalisierte Freud die Unterscheidung zwischen den "Vorfreuden" der infantilen Sexualität und dem "Endvergnügen" des Geschlechtsverkehrs. Er demonstrierte auch, wie die jugendlichen Jahre die sexuelle Identität unter der Dominanz der Genitalien festigen.

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