Die Tunnelwelt 1 – Fantasy

Karstheim fällt

Samuel White: Die Tunnelwelt 1 – Fantasy
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Thorgur kommt in den Katakomben der Stadt zu sich, wo er gegen die Mönchssoldaten gekämpft hat, die die Stadt belagern. Als er die Katakomben verlässt, bemerkt er, dass die weißen Fahnen gehisst sind und die Soldaten des Orden der Architekten in der Stadt spazieren gehen. Der König ist gestürzt worden, Robur ist jetzt der neue König und steht in Verhandlungen mit dem Kriegsherrn der Mönchssoldaten, Pater Vitorius. Thorgur selbst wird dringend von König Robur gesucht. Im Audienzsaal des Königs begegnet er auch Pater Vitorius und dem Krieger Arlon Brant, an dessen Seite er in den Tunneln unter der Stadt gekämpft hatte. Arlon Brant bekommt nach der Audienz einen Geheimauftrag von König Robur: Die Stadt Karstheim liegt am Fuß einer Gebirgssteilwand, die hinter der Stadt mehrere hundert Meter aufragt. Auf dem Gipfel dieser Steilwand, direkt über der Stadt, befindet sich eine Höhle, in der die Königsfamilie ihre Schätze hortet, sie ist mit vielen tödlichen Fallen gespickt. Arlon Brant soll von dort einen besonderen, faustgroßen Edelstein besorgen, den König Robur den Ordensbrüdern übergeben muss. Dieses Artefakt wird für ein bestimmtes Ritual benötigt. Thorgur will auch in diese Höhle. Er hat von der ehemaligen Königin, Roburs Mutter, den Auftrag bekommen, möglichst viele Schätze aus der Höhle zu entfernen, um dann mit ihr zusammen das Weite zu suchen und die Stadt zu verlassen.

Thorgur

Langsam kam Thorgur wieder zu Bewusstsein. Ihm war kalt. Sein eigener Schweiß hatte ihn ausgekühlt. Die letzten Stunden hatte er tief unter den Straßen der Stadt Karstheim verbracht, in Gewölben, die bis zur Belagerung der Stadt durch die Jünger der Architekten wahrscheinlich lange Jahre unberührt von menschlichen Besuchern gewesen waren. Die Soldaten des Architektenordens hatten sich unterirdische Wege in die Stadt gesucht, und Thorgur hatte mit den eigenen Soldaten - oder auch Stammeskriegern - versucht, diese in den Tunneln unter der Stadt wieder zurückzudrängen. Dabei muss er sich in einem Handgemenge verletzt haben. Oder er hatte sich ganz stumpf den Kopf an der niedrigen Felsendecke angestoßen. Wie auch immer, er muss für Stunden bewusstlos gewesen sein. Entweder völlig unbeachtet, oder, falls ihn jemand gefunden hatte, musste derjenige ihn bereits für tot gehalten haben.

Die Situation war wirklich nicht die allerbeste. Der König stand kurz davor, den Verstand zu verlieren. Nach Thorgurs Meinung war das schon vor Jahren passiert, aber er hielt sich zurück mit seiner Meinung. Es stand ihm nicht zu, den Geisteszustand seines Königs in Frage zu stellen. Die Stadt wurde schon seit Wochen von den Truppen des Ordens der Architekten belagert. Und er verlor sinnlos Zeit, weil er sich in den Tunneln den Kopf angeschlagen hatte. Er versuchte die Benommenheit abzuschütteln. Seine Stirn pulsierte, und er konnte eine kräftige Beule erfühlen. Gut, dass er seine Holzmaske nicht getragen hatte, nachher hätte er sich noch Splitter in den Schädel getrieben. Verdammt sei König Ogur, der ihm vor vielen Jahren in einem rituellen Zweikampf die Nase abgeschlagen hatte.

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