Der Bergpfarrer 224 – Heimatroman

Das Madl aus der Stadt

Toni Waidacher: Der Bergpfarrer 224 – Heimatroman
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. "Der Bergpfarrer" wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie "Irrlicht" und "Gaslicht" erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

In der Kneipe saßen die Gäste gedrängt an den kleinen Tischen. Das "Speedys" war bis auf den letzten Platz besetzt. Alle waren sie gekommen, um Charly Hays zu hören. Der junge Engländer hatte jahrelang als Straßenmusikant seinen Lebensunterhalt verdient, bis ihn Walter Hollerer, der Inhaber des Lokals, entdeckte. Der Kneipier erkannte das Potential, das in dem Gitarrenspieler steckte, der mit seiner rauchigen Stimme die Zuhörer in seinen Bann zog. Die Kneipe im Münchener Stadtteil Schwabing lief gut, und so zögerte der Wirt nicht lange, mit dem Engländer eine CD zu produzieren. Ein Studio wurde angemietet und eine Woche lang Aufnahmen gemacht. Jetzt war das Werk fertig und wurde dem Stammpublikum des "Speedys" präsentiert. Freilich sang und spielte Charly live. Er war nicht nur ein hervorragender Sänger, er beherrschte auch sein Instrument meisterhaft, und das Lokal war von tieftraurigem Blues genauso erfüllt, wie von sanften Balladen und Countrysongs. Walter Hollerer stand zufrieden hinter dem Tresen und zapfte Bier. Es floss in Strömen, und die beiden Madln, die bedienten, hatten alle Hände voll zu tun. Anna Raitel stöhnte, als sie das Tablett mit den leeren Gläsern absetzte. "Morgen kriegt mich keiner aus dem Bett!", sagte sie. "Und wehe, jemand wagt es, vor dem Mittag bei mir zu klingeln!" Walter grinste, und Gitte, die zweite Bedienung, nickte nur dazu. "Aber wart' mal ab"

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