Chefarzt Dr. Norden 1186 – Arztroman

Dein Leben in meiner Hand

Helen Perkins: Chefarzt Dr. Norden 1186 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Dr. Sarah Wagner ist Erik Bergers neue Mitarbeiterin in der Notfall­ambulanz der Behnisch-Klinik. Daniel Norden hält große Stücke auf die junge Kollegin, die sich bereits erste berufliche Sporen verdient hat und sehr engagiert ist. Als die junge Ärztin eines Abends mit der S-Bahn heimfährt, gerät sie scheinbar zufällig in einen Streit zwischen kriminellen Jugendlichen und wird niedergestochen. Schwer verletzt landet Sarah Wagner auf Dr. Bergers Untersuchungstisch. Obwohl er alles versucht, kann er ihr Leben nicht retten. Als er dann ihrer Familie gegenübersteht, ist ihm der Tod seiner eigenen Frau plötzlich wieder ganz nah. Er flüchtet, ist unauffindbar. Dr. Daniel Norden steht jetzt vor einem gewaltigen Problem.

"Aufwachen, Liebling, die Sonne scheint!" Dr. Daniel Norden weckte seine bessere Hälfte Felicitas, genannt Fee, mit einem kecken Küsschen auf die Nasenspitze. Doch Fee hatte noch nicht die Absicht, wach zu werden. Ihre goldblonden Locken verschwanden zum Großteil unter der Bettdecke, wobei sie leise und genüsslich seufzte. "Fee, es wird Zeit!" Der Chefarzt der Behnisch-Klinik lächelte nachsichtig. Am Vortag hatten sie beide Überstunden gemacht. Er konnte durchaus verstehen, dass seine Frau noch müde war. Im Zweifelsfall war meist er der hartnäckigere Langschläfer. Doch nicht an diesem schönen Frühlingsmorgen. Nach zähen und schier endlosen Verhandlungen mit der Klinikverwaltung war es ihm endlich gelungen, eine weitere Planstelle für die Notfallambulanz durchzusetzen. Als Klinikchef musste Daniel Norden des Öfteren einen wahren Spagat vollführen, um den Forderungen der Verwaltung nach effizientem Wirtschaften ebenso gerecht zu werden wie seiner Verpflichtung dem Patientenwohl gegenüber. Wobei Letzteres für den engagierten Mediziner stets an erster Stelle kam. Seit er die Münchner Behnisch-Klinik leitete, hatte er bereits unzählige fruchtlose Diskussionen mit dem Verwaltungsrat hinter sich. Besonders ärgerlich war das, wenn am Ende nichts dabei herauskam. Doch diesmal war es anders. Obwohl Dr. Norden in diesem Fall gleichsam an zwei Fronten zu kämpfen hatte. Es galt nicht nur, die Verwaltung von der absoluten Notwendigkeit dieser Teamvergrößerung zu überzeugen, sondern auch den Leiter dieser Abteilung, Dr.