Chefarzt Dr. Norden 1167 – Arztroman

Während er um Hannes' Leben bangt …

Helen Perkins: Chefarzt Dr. Norden 1167 – Arztroman
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Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
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Thomas, alleinerziehender Vater des elfjährigen Hannes, ist Deutschlehrer am Gymnasium, bei den Schülern sehr beliebt und von den Kollegen wegen seiner unkonventionellen Methoden schief angesehen. Eine Ausnahme ist die Kunsterzieherin Sandra, die ihn sehr mag, aber weiß, dass der sensible Mann den Tod seiner Frau noch lange nicht verwunden hat. Thomas und Hannes unternehmen mit ihrer Hündin Susi gern lange Spaziergänge an der Isar. Auf einem solchen Gang bricht Hannes, der an leichtem Asthma leidet und gerade eine Grippe hinter sich hat, plötzlich zusammen und wird per Rettungswagen in die Behnisch-Klinik eingeliefert. Dort wird ein Herzproblem festgestellt, noch verstärkt durch die Grippe. Für Thomas ist es ein Albtraum. Er verbringt viel Zeit am Krankenbett seines Sohnes, und Sandra steht ihm bei. Als missgünstige Kollegen seine häufige Abwesenheit nutzen, um gegen ihn zu intrigieren, schreitet sie zur Tat …

Thomas schloss genießerisch die Augen. Eine leichte, warme Brise fächelte über seine Haut, brachte den Duft von Jasmin und Zitronenblüten mit sich und bewegte die Tamariske neben dem Pool sacht. Goldenes Sonnengeglitzer schimmerte hinter seinen geschlossenen Lidern, das Konzert der Grillen wurde von leisem Vogelgezwitscher untermalt. Es war die perfekte Idylle. "Liebling, willst du den ganzen Tag im Schatten liegen und schlafen? Wir wollten doch noch mal in die Stadt, heute ist Lichterfest." Die Stimme seiner Frau Ilka riss den jungen Lehrer aus seiner Lethargie. Er öffnete die Augen, schaute in ihr hübsches Gesicht mit den tiefblauen Augen, den Grübchen in den Wangen und dem sinnlichen Mund und lächelte zufrieden. "Das wird auch ohne uns gefeiert, mein Herz. Komm her!" Sie lachte. "Auf keinen Fall, ich kenne dich …" "Eben." Er zog sie auf seinen Schoß und küsste sie innig. Ilka schmiegte sich in seine Arme und seufzte leise. "Ich würde so gerne zum Fest gehen", bekannte sie. "Lieber als hier mit deinem frisch angetrauten Göttergatten im Schatten zu träumen?" Thomas hob die Augenbrauen. "Ich bin entrüstet, mein Schatz."

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