Butler Parker Classic 70 – Kriminalroman

Spiel des Tigers

Günter Dönges: Butler Parker Classic 70 – Kriminalroman
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Diesen Titel gibt es nur als E-Book.

Josuah Parker fühlte sich ausgesprochen gestört, als die Bombe hochging. Immerhin war er vom Ort der Explosion nicht sonderlich weit entfernt. Und die Glassplitter, die ihm um die Ohren pfiffen, konnten seinen aufsteigenden Unmut nicht dämpfen. Hinzu kamen etwa 8 Quadratzentimeter Deckenputz, die dicht vor seiner Nase vorbeirauschten und dann aufklatschend in der Suppe landeten, die Parker gerade zu sich nehmen wollte. Parker hatte sich das gemeinsame Essen mit seinem jungen Herrn erheblich anders vorgestellt. Doch Mike Rander, der junge Anwalt, hatte zur Zeit keine Möglichkeit, sich mit seinem Butler über diesen Punkt auszutauschen. Von der Druckwelle der Explosion erfaßt, saß Rander auf dem Fußboden und schüttelte verwirrt den Kopf. Er war leicht benommen und wußte im Grund noch gar nicht, was sich zugetragen hatte. In dem Restaurant, in dem die Bombe vor anderthalb Sekunden hochgegangen war, herrschte erst mal eine fast absolute Stille. Doch diese Stille wurde jetzt von einem schrillen Versuchsschrei unterbrochen. Diesem Schrei, der einwandfrei aus einem Frauenmund stammte, schlossen sich weitere Schreie an, die grell und spitz gegen die durchlöcherte Decke emporstiegen. Dann brüllten die ersten Männer auf und leiteten damit das allgemeine Tohuwabohu ein, das sich sehen und hören lassen konnte. Unter dem Vorzeichen einer Panik rannte und stürzte man zu dem Ausgang und zwängte sich nach draußen. Was nicht ohne einige Prügelszenen und Ruppigkeiten vor sich ging. Es dauerte aber nur eine Minute, bis das Restaurant leer war. Wenn man von Rander und Parker einmal absah – und dem Personal, das sich in Richtung Küche drängte. "Ich fürchte, Sir, daß wir bei der Auswahl des Restaurants keine sonderlich glückliche Hand hatten", sagte Parker, als er seinem jungen Herrn auf die Beine half. "Das war doch 'ne Explosion, oder?" Rander wischte sich über die Stirn und schüttelte benommen den Kopf.