Butler Parker Classic 15 – Kriminalroman

Wer hätte das Gedacht

Günter Dönges: Butler Parker Classic 15 – Kriminalroman
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Diesen Titel gibt es nur als E-Book.

Parker wurde fast ernstlich böse, als man ihn ohne jede Vorwarnung so ganz einfach in die Luft sprengen wollte. Vollkommen ahnungslos verließ er den Lift, der ihn hinunter in die Hotelhalle gebracht hatte. Gemessen und würdevoll, wie es seiner Art und Lebensweise als Butler entsprach, schritt er zur Rezeption und ließ sich dort die Rechnung vorlegen. Gewissenhaft und eingehend studierte er die einzelnen Positionen dieser Rechnung, um dann das Scheckheft zu zücken. Der Hotelboy brachte inzwischen das Gepäck nach unten. Er stellte die diversen Lederkoffer und Reisetaschen in der Nähe des Butlers ab und wartete erstaunlicherweise nicht auf das sonst fällige Trinkgeld. Er schien es sogar eilig zu haben, schleunigst wieder mit dem Lift nach oben zu fahren. Parker wickelte inzwischen die Formalitäten ab. Er beglich die Rechnung und wartete auf seinen jungen Herrn, der sich noch oben in seinem Zimmer befand. Um sich die Zeit etwas zu vertreiben, schritt der Butler würdevoll wie ein amtierender Außenminister hinüber zu der Sesselgruppe in der Lounge. Von hier aus konnte er den Lift besser beobachten. Parkers Laune war nicht als besonders gut zu bezeichnen. Er war das, was man gekränkt nennt. Ja, im Grunde war er sogar enttäuscht. Sein junger Herr hatte ihn nicht ins Vertrauen gezogen. Parker dachte an den mittelgroßen, schlanken Mann, den er am Vorabend zu seinem jungen Herrn geführt hatte. Im Gegensatz zu seinen sonstigen Gepflogenheiten hatte Mike Rander sich lange und intensiv mit diesem Besucher unterhalten. Und zwar, worüber Parker sich wunderte und weshalb er sich gekränkt fühlte, unter vier Augen. Er hatte Parker zu dieser Unterhaltung nicht zugezogen. Und er hatte nach dem Weggang seines Besuchers nicht die geringste Andeutung über den Sinn und Zweck dieser Unterhaltung fallen lassen.