Butler Parker 184 – Kriminalroman

Parker staubt das Goldkind ab

Günter Dönges: Butler Parker 184 – Kriminalroman
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Diesen Titel gibt es nur als E-Book.

"Aufdringlich wie eine Schmeißfliege", grollte Agatha Simpson und verrenkte sich fast den Hals, als sie dem kleinen Hubschrauber nachblickte, der gerade wieder im Tiefflug über sie hinweg taumelte und dann hinter einer kleinen Anhöhe verschwand. "Möglicherweise hat der Pilot gewisse Schwierigkeiten mit seiner momentanen Position", gab Butler Parker zurück, "das Wetter ist nicht gerade als ideal zu bezeichnen." Es regnete, und von der nahen Küste trieben zusätzlich noch Nebelschleier über das Land. Mylady hatte sich einen fußlangen Wettermantel übergezogen und wurde außerdem von Parkers aufgespanntem Universal-Regenschirm beschützt. Mylady und der Butler befanden sich auf einem schmalen Feldweg, der von hohen Büschen und Sträuchern gesäumt wurde. Sie waren auf dem Weg zurück zu Parkers hochbeinigem Monstrum, das an der nahen Landstraße abgestellt worden war. "Da ist diese Schmeißfliege wieder", räsonierte die ältere Dame und blieb stehen, "so schwer kann es doch gar nicht sein, eine passende Wiese zu finden, Mr. Parker." "Möglicherweise sucht der Pilot eine ganz bestimmte Wiese oder ein ländliches Anwesen, Mylady." Mylady antwortete, doch ihre Worte gingen im Lärm der Rotoren unter. Der Hubschrauber kurvte ein und ging in einen geradezu halsbrecherischen Tiefflug über. Seine Landekufen streiften fast die Kronen der Büsche, und Lady Agatha zog unwillkürlich den Kopf ein. Wenig später zog der Hubschrauber wieder hoch und verschwand hinter den Schornsteinen des kleinen Gasthofes, dem die passionierte Detektivin und ihr Butler eben erst den Rücken gekehrt hatten, ohne dort eingelassen worden zu sein. "Falls der Pilot landet, kann er mit einigen Ohrfeigen rechnen", kündigte die ältere Dame an, die das sechzigste Lebensjahr mit Sicherheit bereits überschritten hatte. Sie war groß, füllig und von majestätischer Erscheinung. Agatha Simpson war eine Dame von hohem Rang, mit dem Blut- und Geldadel der Insel eng verschwistert und verschwägert.