Butler Parker 163 – Kriminalroman

Parker und die "Mega-Ratten"

Günter Dönges: Butler Parker 163 – Kriminalroman
Produkttyp: eBook-Download
Verlag: Kelter Media
Erschienen:
Sprache: Deutsch
Seiten: 64 (Druckfassung)
Format: EPUB Info▼
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Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Diesen Titel gibt es nur als E-Book.

Parker lustwandelte über den schmalen Bergpfad und genoß den herbstlichen Wald in all seiner bunten Pracht. Gut, er sah nicht wie einer der Feriengäste oder Touristen aus, doch das spielte keine Rolle. Er trug die übliche schwarze Kleidung, die steife, englische Melone und hatte sich seinen Universal-Regenschirm korrekt über den linken Unterarm gelegt. An Regen war wirklich nicht zu denken, aber das focht den Butler nicht an. Ohne zwingende Gründe trennte er sich niemals von diesem Regenschirm, denn er war ihm manchmal von Nutzen, wie sich in der Vergangenheit schon oft gezeigt hatte. Parkers Ziel war eine kleine Waldhütte oberhalb des Bergwaldes. Bis dorthin mußte er gut und gern noch eine halbe Stunde gehen. Doch das machte ihm nichts aus. Er hatte eine längere Fahrt in seinem Privatwagen hinter sich und war froh, sich endlich einmal die Beine vertreten zu können. Er war, was die Schönheiten des herbstlichen Waldes anging, nicht ganz bei der Sache. Wenigstens nicht innerlich. Nach außen hin spielte er zwar den Feriengast, der sich entspannen will, innerlich aber beschäftigte er sich intensiv mit jenem seltsamen Pfeifen, das er schon seit knapp zehn Minuten hörte. Dieses kurze, schrille Pfeifen vermochte er nicht einzuordnen. Von Murmeltieren konnte es nicht herrühren. Parker kannte sich da aus. In früheren Jahren war er verschiedentlich in der Schweiz gewesen und hatte diese reizenden, kleinen Burschen aus nächster Nähe beobachtet. Nein, dieses Pfeifen klang irgendwie drohend. Es kitzelte die Nerven und war dazu angetan, den Rücken mit einer soliden Gänsehaut zu versorgen. Parker hatte immer wieder nach den Urhebern dieser Pfiffe Ausschau gehalten, bisher aber nichts entdecken können. Diese Pfiffe wechselten dauernd die Richtung und schienen ihn einzukreisen.

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