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Yemma - Meine Mutter, mein Kind
Christian Berkel liest diese wahre, zärtliche Geschichte aus Marokko, die eine bewegende Spurensuche und eine Verbeugung vor einem wunderbaren Menschen ist.
Sie war schön, liebte das Leben, hatte drei Männer und vier Kinder - Tahar Ben Jelloun, der große Autor des Maghreb, nimmt Abschied von Yemma, seiner kranken Mutter.
Tahar Ben Jelloun: Geboren 1944 in Fès als Sohn einer Kaufmannsfamilie. Philosophiestudium an der Universität in Rabat, Studium der Soziologie und Psychiatrie in Paris. Seit 1975 freier Journalist und Schriftsteller, u. a. als ständiger Mitarbeiter der Tageszeitung "Le Monde" sowie der Monatszeitschrift "Le Monde Diplomatique", für die er regelmäßig Artikel zu Literatur, Politik und Gesellschaft des Maghreb schreibt. Seit 1976 Mitglied der Académie Mallarmé. Tahar Ben Jelloun wohnt in Paris und Tanger. 1987 erhielt er für den Roman "Die Nacht der Unschuld" (Rotbuch-Verlag) den Prix Goncourt, 1994 den französischen Literaturpreis "Prix Méditerranée" sowie den Großen Maghreb-Literaturpreis der Stiftung Nourredine Abba.
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die Geschichte eines Abschieds!, 03.03.2011 |
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| Rezensentin/Rezensent: sevda77 |
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| „Meine Mutter, mein Kind ist die Geschichte eines Abschiedes und der Erinnerung. Es ist die Verarbeitung einer Krankheit. Es ist die Geschichte einer starken Frau, die trotz zahlreicher Schicksalsschläge immer stark geblieben ist. Es ist die Geschichte eines Sohnes, der den geistigen und körperlichen Zerfall seiner Mutter miterlebt.
Mit „Yemma - Meine Mutter, mein Kind“ hat der Autor einen Weg gefunden, Abschied zu nehmen von seiner Kindheit und seiner Mutter. Es ist eine Ehrerweisung an seine geliebte Mutter. Der Autor erzählt auf eine sehr einfühlsame und berührende weise die Geschichte seiner Mutter, die Geschichte ihrer Krankheit. Eine Krankheit, die noch zu Lebzeiten einen Menschen sterben lässt. Eine Krankheit, bei der man mit ansehen muss, dass die Person, die man liebt und von der man überzeugt ist, dass sie einen liebt, einen nicht mehr wieder erkennt. Alzheimer. Die Geschichte ist erschreckend aber so friedlich zugleich. Die ruhige Stimme des Sprechers vermittelt dem Hörer Nähe. Man reist in die Welt des Fes der 40er, in eine andere Zeit und andere Kultur. Man hört die Kinder auf der Strasse, die Verkäufer und die Teegläser...
Yemma - meine Mutter, mein Kind ist auch ein Buch, in dem man Einblicke in die orientalische Kultur erhält. In dem man über die gesamte Geschichte verteilt zahlreiche Kleinigkeiten über den Islam und das Leben mit ihm erfährt.
Fazit:
Ein Buch für Menschen, die bereit sind das Leben durch eine etwas andere Perspektive zu betrachten. Ein Buch, das sehr Nahe geht. |
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