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| Deutscher Hörbuchpreis 2009 |
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Der Deutsche Hörbuchpreis 2009 wurde am 15. März im Rahmen des internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE in sieben Kategorien verliehen. Er zeichnet die besten und innovativsten Hörbücher des vergangenen Erscheinungsjahres aus. Wir möchten Ihnen die von der prominent besetzten Jury ausgezeichneten Produktionen gerne vorstellen:
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| Exklusiv für Sie: die Gewinner als Gratis-Downloads |
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Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern des Deutschen Hörbuchpreises 2009! Wenn das kein Anlass ist, auch Ihnen ein Geschenk zu machen... Wir freuen uns, Ihnen ganz exklusiv die Preisträger in den Kategorien "Beste Information", "Beste Interpretin", "Bester Interpret", "Beste Fiktion", "Bestes Kinderhörbuch" und "Beste verlegerische Leistung" als kostenfreie Hörbuch-Downloads zur Verfügung stellen zu können. Legen Sie einfach das Gesamtpaket "Deutscher Hörbuchpreis 2009 - Die Gewinner" in Ihren Warenkorb, gehen Sie zur Kasse und geben Sie Ihren persönlichen Gutscheincode ein. Schon gehören die Gewinner-Titel Ihnen - und Sie bezahlen keinen Cent! Viel Freude beim Hören!
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...in der Kategorie "Beste Information":
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30 Jahre lagen sie im Staatsarchiv Ludwigsburg, jetzt gibt diese Auswahl aus 21 wieder aufgefundenen Tonbändern Einblick in den Stammheimer Gerichtsprozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan-Carl Raspe. Ein Tondokument von politischer Wucht. Die Jury empfiehlt das Stück "als einen bestmöglichen Einblick in die Auseinandersetzungen jener Zeit".
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...in der Kategorie "Beste Interpretin"
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Die Auszeichnung für die Beste Interpretin geht an die Schauspielerin Irm Hermann für ihre Rolle in Werner Fritschs „Enigma Emmy Göring“. Irm Hermann („Angst essen Seele auf“, „Pappa ante Portas“) leiht ihre Stimme der Gattin von Hermann Göring. Ihr gelinge mit aller Verve ein furioser Monolog. Hinter der banal-biederen Fassade, so die Jury, lasse sie die böse Machtgier der Göring hervor scheinen (Hörverlag, Produktion SWR).
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...in der Kategorie "Bester Interpret"
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Die deutschen Übersetzungen ruhen meist ungelesen im Bücherschrank. Zeit, dies zu ändern. Jenen Homer, den Raoul Schrott uns in seiner Neuübertragung der Ilias vorstellt, darf man getrost als Sensation bezeichnen. Ursprünglich geschaffen für die inszenierte Fassung, greift er konsequent auf die mündliche Tradition des Werks zurück. Manfred Zapatka erhält den Deutschen Hörbuchpreis 2009 für seine kluge und soveräne Interpretation des Klassikers.
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...in der Kategorie "Beste Fiktion":
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"Herr Lehmann" ist Kreuzberger. Kreuzberger sind Menschen, die einmal aus Schwaben oder dem Allgäu nach Berlin gekommen sind. Herr Lehmann ist aus Bremen und möchte eigentlich Frank genannt werden, aber das ignorieren seine Freunde. Denn bald ist sein dreißigster Geburtstag, und das ist fatal... Laut Jury "eine schrullig-witzige Tragikomödie und ein Sittenbild der alten Kreuzberger Szene – großartig".
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...in der Kategorie "Bestes Kinderhörbuch":
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Als Bestes Kinderhörbuch wird der französische Kinderbuchklassiker „Der Krieg der Knöpfe“ prämiert. Die Regisseurin Judith Lorentz erschließt mit ihrer Version den Klassiker von Louis Pergaud auf originelle Weise neu. Musikalität, Relevanz und Witz vereinen sich zum Hörvergnügen. Erschienen bei Headroom koproduziert von SWR, DLR Kultur, HR, MDR, NDR und WDR.
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...in der Kategorie "Das besondere Hörbuch / Klanggestaltung"
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Mit den Augen und Ohren des Kriegsfreiwilligen, Armenarztes und Weltverächters Ferdinand Bardamu erlebt man in Louis-Ferdinand Célines Werk eine Lebensreise vom Schlachthaus des Ersten Weltkrieges, durch psychiatrische Kliniken, die Kolonien in Afrika, New York und zurück in französische Vorstädte. Die klangästhetische Konsistenz beruhe auf dem kongenialen Zusammenwirken von Komponist, Musikern, Geräusch- und Wortregie, so die Jury.
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...in der Kategorie "Beste verlegerische Leistung":
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Das Programmsegment "Zweitausendeins Dokumente" bringt – neben einigen Einlesungen von Titeln der Weltliteratur – vor allem Archivalien zum Klingen, die zu unserem kulturellen Gedächtnis gehören: etwa die Stimme von Elias Canetti, von Gottfried Benn, von Kurt Schwitters – alte Lesungen und Interviews, und zwar möglichst vollständig. Aus der Begründung der Jury: "Zweitausendeins Dokument legt Editionen vor, die den Begriff des Hörbuchs wörtlich nehmen und verlegerisch konsequent gedacht sind."
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